Attentat in Wien

Terroranschlag in Wiener Party-Hotspot

Die Attentäter von Wien haben sich wohl nach Vorbild des Pariser Anschlags im Jahr 2015 als Ziel einen Ausgeh-Hotspot ausgesucht. Die Terror-Attacke nahm laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ihren Ausgang in der Seitenstettengasse. Dort befindet sich nicht nur die jüdische Synagoge, die ebenfalls Ziel gewesen sein könnte, sondern auch das sogenannte Bermuda-Dreick, ein alt gedientes Lokalviertel in der Wiener Innenstadt.

Dieser Synagoge in der Seitenstettengasse soll der Anschlag gegolten haben SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Dieser Synagoge in der Seitenstettengasse soll der Anschlag gegolten haben

Das Bermudadreieck erstreckt sich vom Rabensteig über die Seitenstettengasse bis zur Judengasse und zum Ruprechtsplatz, alles nahe dem Verkehrsknotenpunkt Schwedenplatz. Angesichts der milden Temperaturen und der morgen coronabedingt startenden Gastrosperre war die Gegend, in der sich Lokal an Lokal reiht, auch an einem Montagabend belebt.

Vor allem in den 1980er-Jahren war das Bermudadreieck ausnehmend beliebt. Zu den legendären Gaststätten zählten das noch immer bestehende "Krah-Krah", der "Rote Engel" und der "Kaktus". Der Name des Lokalviertels leitet sich der Legende nach davon ab, dass so mancher trinkfreudige Besuch für längere Zeit in diesem Viertel "verschollen" war.

Quelle: APA

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