Innenpolitik

Beim Integrationsjahr ist noch alles offen

15.000 Menschen pro Jahr sollen ab September ein verpflichtendes Integrationsjahr durchlaufen, Kernstück ist die gemeinnützige Arbeit der Flüchtlinge - ein großer Plan mit vielen Fragezeichen.

 SN/Robert Ratzer

Beim Arbeitsmarktservice tüftelt man bereits fieberhaft an dem von der Regierung geplanten Integrationsjahr. Auf das wegen der hohen Arbeitslosigkeit schon stark ausgelastete AMS kommt viel neue Arbeit zu: Es soll Dreh- und Angelpunkt des Großprojekts sein. AMS-Mitarbeiter müssen künftig in individuellen Coachings festlegen, wer wann welche Module des verpflichtenden Jahres absolviert - also Dauer und Abfolge der Deutsch- und Wertekurse, der Berufsorientierung und vor allem des neuen verpflichtenden "Arbeitstrainings" in einer Zivildienst-Trägerorganisation, wo Flüchtlinge gemeinnützige Arbeit leisten sollen.

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