Innenpolitik

Buwog-Millionen flossen in Häuser, Aktien und eine Yacht

Im Detail listet die Anklage auf, in welche Projekte Ex-Finanzminister Grasser und seine Freunde das Bestechungsgeld investierten.

Buwog-Millionen flossen in Häuser, Aktien und eine Yacht SN/APA/ROLAND SCHLAGER
Die Staatsanwaltschaft will Karl-Heinz Grasser anklagen.

Das Konvolut gleicht einer überaus komplizierten Doktorarbeit. Und immer wieder finden sich in der 825 Seiten umfassenden (nicht rechtskräftigen) Anklage Grafiken, Organigramme und Übersichtstabellen, um die Vorfälle irgendwie verständlich zu machen.

Mehr als 9,6 Millionen Euro sollen bei der Privatisierung von 60.000 Bundeswohnungen (Buwog) im Jahr 2004 an Bestechungsgeld geflossen sein. Und zusätzlich 200.000 Euro rund um die Einmietung im Linzer Terminal Tower. Das Geld sollen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, sein Trauzeuge Walter Meischberger, der PR-Berater Peter Hochegger und der Immobilienexperte Ernst Karl Plech recht akkurat unter sich aufgeteilt haben. Detailliert zeichnen zwei Korruptionsstaatsanwälte Kontobewegungen, Barbehebungen und sonstige Geldflüsse nach.

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