Innenpolitik

"Däumchen drehen ist nicht gut"

Bis Ende 40 war sie vor allem Hausfrau und Mutter. Heute ist Gertraud Knoll 70 und seit acht Jahren Psychotherapeutin mit eigener Praxis in einem Dorf im Tiroler Oberland. Dabei wollte sie anfangs nur die Matura nachmachen.

"Däumchen drehen ist nicht gut" SN/stephan matyus
Die Tiroler Psychotherapeutin Gertraud Knoll (70) will arbeiten, so lange es ihr Freude macht – also noch sehr lange.

Erst vor Kurzem hat einer ihrer beiden Söhne zu ihr gesagt: "Mir kommt vor, so gut wie in den letzten Jahren ist es dir noch nie gegangen." Gertraud Knoll lacht. Denn irgendwie hat ihr Sohn ja recht: Sie fühlt sich körperlich fit, hat eine "tolle Arbeit", die ihr "große Freude" macht, und ein gutes Einkommen. Mit 30, 40, ja nicht einmal mit 50 Jahren hätte sie sich das Leben, das sie heute führt, vorstellen können, sagt sie. Bis zu der Weggabelung, an der sie in ein neues Leben abbog, war sie vor allem eines gewesen - und das gern: Hausfrau, Mutter und eine der guten ehrenamtlichen Seelen in Pfunds im Tiroler Oberinntal.

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