Der Pflegestreik trifft die Falschen

Die Kollektivvertragsverhandlungen werden immer mehr zum "Stellvertreterkrieg". Gestreikt wird nicht gegen Volkshilfe & Co., sondern gegen das Versagen der Politik.

Autorenbild
Symbolbild. SN/APA/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Also auch heuer wieder: Warnstreiks der Pflegekräfte. Einerseits verständlich: Die jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen sind die Gelegenheit, den Blick der Öffentlichkeit darauf zu lenken, dass Pflege oft harte Arbeit ist - psychisch und physisch. Wer würde da keine Sympathie für die Forderung der Gewerkschaft hegen, dass 35 Stunden genug sind.

Andererseits: Die Streiks treffen die Falschen. Sie treffen großteils Anbieter von Pflege- und Betreuungsdienstleistungen, die gewiss nicht auf Profit aus sind. Die SPÖ-nahe Volkshilfe zum Beispiel oder das ÖVP-nahe Hilfswerk ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 28.09.2020 um 07:14 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/der-pflegestreik-trifft-die-falschen-83301697