Innenpolitik

Die Meinungsforscherin, Umfragen und die SPÖ

Es gab eine Zeit, in der auch die SPÖ berüchtigt für ihre machtbewusste Medienpolitik war. Wie ist es zu werten, dass Meinungsforscherin B. in ihrer Aussage am Rande darauf zu sprechen kam?

Bild von Kanzlerfest 2011: Der damalige Bundeskanzler Werner Faymann (Mitte), seine engster Vertrauter Josef Ostermayer und die damalige SPÖ-Parteimanagerin Laura Rudas. SN/apa
Bild von Kanzlerfest 2011: Der damalige Bundeskanzler Werner Faymann (Mitte), seine engster Vertrauter Josef Ostermayer und die damalige SPÖ-Parteimanagerin Laura Rudas.

Es ist nur eine Randnotiz im Vernehmungsprotokoll von Sabine B. - und es hat fast etwas Anekdotisches, wenn sie im Zusammenhang mit frisierten Umfragen für die ÖVP berichtet, es sei für sie "nichts Neues" gewesen, "dass es im Zusammenhang mit Meinungsumfragen Absprachen zwischen einem Medium und einer Partei mit der Meinungsforscherin gibt". Das sei schon 2011 bis 2013 so gewesen: Damals habe die Karmasin Motivforschung "laufend" Umfragen für die Gratiszeitung "Heute" durchgeführt, zu denen es Hintergrundgespräche zwischen SPÖ, "Heute" und ...

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