Innenpolitik

Ein Monat nach NR-Wahl: Liste Pilz stürzt in Umfrage ab

Einen Monat nach der Wahl sind die Österreicher mit ihrer Entscheidung zufrieden. Nur sechs Prozent geben in einer Umfrage von Unique research für das "profil" an, sich falsch entschieden zu haben.

Der Causa Pilz hat Spuren hinterlassen SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Der Causa Pilz hat Spuren hinterlassen

Darunter dürften etliche Wähler der Liste Pilz sein. Denn diese stürzt in der Sonntagsfrage nach dem Rückzug von Listengründer Peter Pilz nach Vorwürfen sexueller Belästigung auf zwei Prozent ab.

Dafür würden die Grünen auf sechs Prozent zulegen, womit sie den Nationalratseinzug geschafft hätten. Ansonsten ergibt sich ein ähnliches Bild wie am 15. Oktober. Die ÖVP käme auf 32 Prozent und bliebe vor der SPÖ, für die 28 Prozent ausgewiesen werden (ein Prozentpunkt mehr).

Die FPÖ würde leicht auf 24 Prozent einbüßen. Die NEOS kommen in der Umfrage auf sechs Prozent.

Kanzlerfrage: Kurz führt, Kern holt auf

Laut "profil" liegt ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei der Kanzler-Frage stabil auf dem ersten Platz. Meinten im September noch 32 Prozent der Befragten, sie würden Kurz direkt zum Kanzler wählen, waren es dieses Mal 34 Prozent.

In der fiktiven Kanzlerfrage holt Christian Kern allerdings auf, nach 25 Prozent im September käme er nun auf 31 Prozent.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research durchgeführten Umfrage befindet sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im leichten Abwind und käme auf 15% (nach zuletzt 16%).

Quelle: APA

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