Innenpolitik

Equal Pay Day für mehr Einkommensgerechtigkeit am 4. März

Das Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) begeht am 4. März den Equal Pay Day, um auf die weiterhin bestehenden Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen. Bis dahin müssen Frauen theoretisch unbezahlt arbeiten, verglichen mit Männern, die ab Jahresbeginn bezahlt arbeiten.

Der Verein BPW lädt dazu am 1. März zu einer Kick Off-Veranstaltung zum Equal Pay Day ins Alte Rathaus (Wipplingerstraße 8) in Wien. Bei einem interdisziplinären Dialog sollen Ansätze für ein lösungsorientiertes Miteinander diskutiert werden.

Symbol des vom Netzwerk ausgerufenen Tages der Lohngerechtigkeit ist die rote Handtasche. Sie soll für die roten Zahlen in den Geldtaschen der Frauen stehen, denen ein Teil des gerechten Einkommens fehlt.

Das Einkommen von Frauen ist um 17,3 Prozent geringer als jenes der Männer, gibt Christa Kirchmair, Präsidentin von BPW Austria, zu bedenken. "Ziel ist es daher, auf die Unterschiede aufmerksam zu machen und den Gap abzubauen. Man muss etwas tun, denn es hat sich nicht verbessert", erklärte sie gegenüber der APA.

In Österreich werden seit Jahren zwei Tage der Lohngerechtigkeit begangen (http://www.equalpayday.at), was auf die Berechnungsmethode zurückzuführen ist. Neben dem Frühjahrstermin gibt es auch einen Tag im Herbst - in diesem Fall wird vom Jahresende "zurückgerechnet".

Quelle: APA

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