Innenpolitik

Fernschauen statt aufmarschieren

Die SPÖ weicht coronabedingt am 1. Mai ins TV und ins Internet aus. Von der Krise der größten Oppositionspartei lenkt das nur kurz ab: Das Schicksal der Parteichefin könnte sich kommende Woche entscheiden.

Mai-Aufmarsch auf dem Wiener Rathausplatz im vorigen Jahr: Bilder wie diese wird man heuer wohl nur übers Internet und im Fernseher zu sehen bekommen. Die SPÖ musste ihre Kundgebungen auf Grund der Coronavirus-Pandemie heuer absagen.  SN/apa
Mai-Aufmarsch auf dem Wiener Rathausplatz im vorigen Jahr: Bilder wie diese wird man heuer wohl nur übers Internet und im Fernseher zu sehen bekommen. Die SPÖ musste ihre Kundgebungen auf Grund der Coronavirus-Pandemie heuer absagen.

Das Coronavirus hat im März nicht nur die SPÖ-Krise von einem Tag auf den anderen aus den Schlagzeilen verdrängt, es verbannt auch die traditionellen Mai-Aufmärsche der SPÖ von Straßen und Plätzen. Die meisten Parteiorganisationen zelebrieren den "Tag der Arbeit" diesmal im Internet. In Wien, wo auf dem Rathausplatz stets der größte Mai-Aufmarsch mit Tausenden Teilnehmern stattfindet, weicht man ins Fernsehen aus: Um 10.30 Uhr wird im Stadtsender W24 eine TV-Show ausgestrahlt, in der Parteigranden wie SPÖ-Chef Pamela Rendi-Wagner oder Wiens ...

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Aufgerufen am 30.11.2020 um 09:36 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/fernschauen-statt-aufmarschieren-86901679