Innenpolitik

FPÖ lebt in ihrer eigenen medialen Welt

FPÖ-Politiker wettern immer wieder gegen Medien und Journalisten. Warum die Blauen die klassischen Infokanäle nur bedingt brauchen.

Ein befragter Mann: FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache spricht am Sonntag, 11. Oktober 2015, mit Journalisten nach seiner Stimmabgabe im Rahmen der Gemeinderats- und Landtagswahl in Wien.  SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Ein befragter Mann: FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache spricht am Sonntag, 11. Oktober 2015, mit Journalisten nach seiner Stimmabgabe im Rahmen der Gemeinderats- und Landtagswahl in Wien.

Die Interviews zweier Ministerinnen sorgten unlängst in den Redaktionen des Landes für Kopfschütteln und Kritik. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) und die von den Freiheitlichen in die Regierung nominierte Außenministerin Karin Kneissl hatten Medien und Journalisten attackiert. Hartinger-Klein sprach von "Fake News", ihr 150-Euro-Sager sei bewusst falsch verstanden worden, Kneissl will keine Journalisten mehr auf Auslandsreisen mitnehmen, unter anderem wegen der "uninteressanten Fragen". Die Freiheitlichen und die Medien. Das war schon immer eine schwierige Beziehung. Die Blauen haben deshalb ihre eigenen Infokanäle aufgebaut. Und die sind erfolgreich.

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