Innenpolitik

FPÖ weist Vorwürfe von Verein Gedenkdienst zurück

Die FPÖ reagiert mit Unverständnis auf die Vorwürfe des Vereins Gedenkdienst die finanzielle Dotierung des Auslandsdiensts betreffend. Von Mandatar David Lasar wird gegenüber der APA darauf hingewiesen, dass es nicht möglich sei, den Gedenkdienst zu priorisieren. Es gebe für das Sozialministerium die verfassungsrechtliche Verpflichtung, Friedens- und Sozialdienst gleich zu behandeln.

Denn auch das seien wichtige Dienste, die junge Menschen freiwillig absolvierten. Daher könne man nicht den Gedenkdienst bevorzugen, wie dies der gleichnamige Verein wünsche. Überdies sei es immer klar gewesen, dass der Gedenkdienst für die Jugendlichen nicht ausfinanziert werde sondern es staatlich nur eine finanzielle Unterstützung gebe. Daher wisse jeder, worauf er sich einlasse.

Der Verein Gedenkdienst hatte am Vortag bekannt gegeben, sich entgegen ursprünglicher Drohung doch weiter an der Entsendung von Gedenkdienern zu beteiligen. Gleichzeitig wurde kritisiert, dass Gedenkdiener mit weniger als der Hälfte der Armutsgefährdungsschwelle auskommen müssten. Damit könnten sich viele Menschen die Absolvierung des Gedenkdiensts nicht leisten. Gewünscht wird vom Verein, dass nicht die Zahl der Gedenkdiener mit dem nun höheren Budget ausgeweitet werde, sondern dass dafür individuelle Verbesserungen für die Gedenkgeber umgesetzt werden.

Quelle: APA

Aufgerufen am 26.11.2020 um 03:00 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/fpoe-weist-vorwuerfe-von-verein-gedenkdienst-zurueck-62873962

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