Innenpolitik

Gemeinnützige Arbeit: Wie "würdig" sind 1,50 Euro?

Die Regierungspläne für eine Minimalvergütung an Asylbewerber sorgen für heftige Kritik. SN-Recherchen zeigen: Zivil- und Präsenzdiener bekommen pro Stunde auch nicht mehr.

Ist eine Vergütung von 1,50 Euro für Zivildiener angemessen? SN/apa
Ist eine Vergütung von 1,50 Euro für Zivildiener angemessen?

Ist für Zivildiener und Präsenzdiener eine Arbeit um 1,50 Euro zumutbar, für Asylbewerber hingegen nicht? Die Regierung plant, Asylbewerbern für die Übernahme von Hilfstätigkeiten im Auftrag von Bund, Ländern und Gemeinden künftig nur mehr 1,50 Euro pro Stunde zu bezahlen. ÖVP und FPÖ verstehen die Kritik nicht, die von "menschenverachtend" bis "entwürdigend" reicht.

Die Höhe orientiere sich an den monatlichen Vergütungssätzen für Zivildiener. Sie bekommen laut Innenministerium eine Pauschalvergütung von monatlich 339 Euro, für die bis zu 50 ...

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Aufgerufen am 28.10.2020 um 07:15 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/gemeinnuetzige-arbeit-wie-wuerdig-sind-1-50-euro-69217075