Innenpolitik

Gemeinsame Schule nächstes Großprojekt von Hammerschmid

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) will als nächstes Großprojekt die geplanten Modellregionen bei der Gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen angehen. Man habe bis jetzt intensiv am Autonomiepaket und am Ausbau der ganztägigen Schule gearbeitet, die Modellregionen seien nun das nächste, das zu bearbeiten sei. Diese seien "nicht vergessen und nicht gestorben", sagte die Ministerin.

Hammerschmid hat neue Pläne.  SN/APA (Neubauer)/HERBERT NEUBAUER
Hammerschmid hat neue Pläne.

Hammerschmid betonte am Mittwoch anlässlich eines Vorarlberg-Besuchs, dass es für die Erarbeitung und die Umsetzung der Modellregionen "gute, innovative Konzepte" brauche. Das sei der nächste Prozessschritt. Vorarlberg habe dabei schon sehr weit vorgearbeitet.

Zur konkreten Ausgestaltung der Modellregionen konnte Hammerschmid noch nichts sagen. Auf die geltende 15-Prozent-Grenze pro Bundesland für Modellregionen zur Gesamtschule angesprochen, sagte sie: "Es gibt diesen Beschluss." Nun aber müsse man diskutieren und Konzepte entwickeln. Die Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen ist im neuen Regierungsprogramm nicht enthalten.

Das Land Vorarlberg drängt auf die Einführung einer Modellregion, die ganz Vorarlberg umfassen kann. Das Bundesland hat einen klaren Zeit- und Stufenplan bis 2025 festgelegt, spätestens dann soll die Gemeinsame Schule in Vorarlberg starten.

Quelle: APA

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