Wie man für eine sinkende Wahlbeteiligung vorbaut

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Glosse Alexander Purger

Es ist das Jahr der - so ist zu vermuten - niedrigen Wahlbeteiligungen. Ob AK-, EU- oder ÖH-Wahlen: Keiner dieser Urnengänge war bisher ein echter Publikumsmagnet. Besonders schlimm erwischte es zuletzt die Studentenvertretung. Bei der letzten ÖH-Wahl im Jahr 2017 fanden nur noch 24,5 Prozent der Studenten den Weg zu den Uni-Urnen.

Deshalb legte die Österreichische Hochschülerschaft für die heurige Wahl größten Wert auf einen günstigen Wahltermin und wünschte sich den 21. bis
23. Mai. Vom Bildungsministerium festgelegt wurde nun aber der Termin 27. bis 29. Mai.

Die ÖH-Führung reagiert mit harscher Kritik an der Bundesregierung: Dadurch, dass die Hochschülerschaftswahl nicht vor, sondern nach der EU-Wahl am
26. Mai stattfinde, sei ein weiteres Absinken der Wahlbeteiligung zu befürchten. Außerdem falle die ÖH-Wahl nun in eine Woche mit Feiertag (Christi Himmelfahrt) und verlängertem Wochenende, was der Wahlbeteiligung ebenfalls schaden werde. Schuld sei die Regierung - vor allem die FPÖ -, die vor einer lauten und kritischen ÖH Angst habe. Sagt die ÖH.

Aufgerufen am 20.10.2020 um 02:36 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/glosse-wie-man-fuer-eine-sinkende-wahlbeteiligung-vorbaut-65367361

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