Innenpolitik

Heimat bist du vieler Kammern

Bei den Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ steht auch eine Reform des Kammerstaates auf dem Programm. Und damit ein Modell, das die Republik bisher prägte.

Die Präsidenten der Arbeiterkammer, Rudolf Kaske, und der Wirtschaftskammer, Christoph Leitl. Die Pflichtmitgliedschaft ihrer Organisationen steht zur Diskussion. SN/picturedesk
Die Präsidenten der Arbeiterkammer, Rudolf Kaske, und der Wirtschaftskammer, Christoph Leitl. Die Pflichtmitgliedschaft ihrer Organisationen steht zur Diskussion.

Bisher glichen sie uneinnehmbaren Festungen. Seit die ÖVP mit der FPÖ über eine Regierung verhandelt, sind sie allerdings ins Wanken geraten. Österreichs Kammern, von der Wirtschafts- bis zur Arbeiterkammer, von der Ärzte- bis zur Rechtsanwaltskammer, droht mit dem Aus für die Pflichtmitgliedschaft ein wesentliches Standbein ihrer Macht und ihre Finanzierung abhandenzukommen. Vor allem die Freiheitlichen drängen auf ein Ende der Pflichtmitgliedschaft. Dies ist bereits seit Jahrzehnten ein Kernpunkt blauer Politik. Auch die Neos sind vehemente Gegner des Umstands, dass sich die Betroffenen gegen die Zugehörigkeit zu "ihrer" Kammer nicht zur Wehr setzen können.

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 17.12.2018 um 08:18 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/heimat-bist-du-vieler-kammern-20606593