Innenpolitik

Hofer derzeit leicht im Vorteil, aber keine Prognose möglich

Die Meinungsforscher sehen sich derzeit nicht imstande, den Ausgang der Präsidenten-Stichwahl vorherzusagen. Auch das SORA-Institut stellt angesichts einer Umfrage vom Oktober zwar leichte Vorteile für Norbert Hofer (FPÖ) fest, diese seien aber zu gering, um vorherzusagen, dass er die Wahl gewinnen wird. Wahlentscheidend werde die Mobilisierung in den letzten Tagen vor dem 4. Dezember.

Hofer derzeit leicht im Vorteil, aber keine Prognose möglich SN/APA/ROLAND SCHLAGER
Meinungsforscher wollen sich zum Wahlausgang nicht festlegen.

Beide Seiten hätten noch ein weiteres Potenzial von etwa drei Prozent der Wahlberechtigten. Denn jeweils etwa 190.000 seien in den Umfragen Nicht-Deklarierte, für die Hofer bzw. Alexander Van der Bellen "noch am ehesten infrage" kommt. Wechsel zwischen den beiden Kandidaten gibt es kaum: Seit der aufgehobenen Stichwahl vom 22. Mai sei nur etwa ein Prozent der Wahlberechtigten zur anderen Seite gewandert. Die Veränderungen finden, so Günther Ogris, fast ausschließlich durch Mobilisierung und Demobilisierung statt.

In Summe habe sich aber seit Mai - wo Van der Bellen mit 50,35 Prozent knapp gewann - kaum etwas verändert. Zwar lag bei den 802 vom 18. bis 24. Oktober telefonisch Befragten Hofer mit 51 Prozent vorne. Dieser Vorsprung reicht aber nicht aus, um eine Prognose abzugeben, stellte Ogris klar.

Quelle: APA

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