Innenpolitik

Holocaust-Gedenken: Der Kampf gegen das Vergessen wird immer schwieriger

Immer weniger Holocaust-Überlebende können von den Gräueln der Nazizeit berichten und davor warnen. Verschiedene Projekte und Vereine wollen dagegen vorgehen. Auch die renommierte Yale-Universität aus den USA hilft mit.

Das Gedenken über Generationen hinweg wird zur Herausforderung. SN/ap
Das Gedenken über Generationen hinweg wird zur Herausforderung.

"Was mich noch immer empört - dass es noch immer Menschen gibt, die die Verbrechen des Nationalsozialismus relativieren. Dass sie die Dimension nicht wahrhaben wollen." Dieses Zitat stammt vom österreichischen Holocaust-Überlebenden Rudolf Gelbard. Als Zeitzeuge und als glühender Antifaschist warnte Gelbard im vergangenen Jahr noch bei etlichen Gedenkveranstaltungen und Interviews davor, dass der Tod von Millionen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus nach und nach vergessen oder kollektiv verdrängt werde. Ende Oktober vergangenen Jahres starb Gelbard im Alter von 87 Jahren. Immer weniger Zeitzeugen können von den Gräuel erzählen und somit vor Rassismus, Menschenhass und Faschismus warnen. Wie kann man das verhindern?

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