Innenpolitik

"Ich mag nicht mehr"

Peter Pilz löst Verwirrung um sein Mandat aus. Die Zukunft seiner Liste ist ungewiss.

 SN/apa

Wenn Peter Pilz zu einer Pressekonferenz ruft, setzt sich ein riesiger Medientross in Bewegung. Kamerateams rollen an, Geheiminformationen sickern bereits im Vorhinein in die Redaktionen dieses Landes. Der große Auftritt ist dem langjährigen Parlamentarier sicher. Pilz beherrscht die Inszenierung. So auch am Montag. Mit der Offenlegung seiner persönlichen Aufzeichnungen zu den Anschuldigungen der sexuellen Belästigung einer früheren Grünen-Mitarbeiterin holte er noch einmal zum medialen Rundumschlag aus.

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