Innenpolitik

Innenminister: Impfskeptiker mögen sich nicht "von Hetzern und Radikalen vor den Karren spannen lassen"

"Rechte Gruppierungen und Hooligans" nutzen die Corona-Demos für ihr "verbrecherisches Geschäft", warnt der neue Innenminister Gerhard Karner im SN-Gespräch. An Abschiebungen nach Afghanistan will er "mittelfristig" festhalten, für frühere Äußerungen entschuldigt er sich.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). SN/APA/BMI/JÜRGEN MAKOWECZ
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

Herr Minister, Sie haben vor Jahren als ÖVP-Landesparteisekretär von "Herren aus Israel" und "Klimavergiftern" gesprochen und sind nun mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. Der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde verlangt eine Entschuldigung. Wie geht es Ihnen damit? Gerhard Karner: Ich habe bereits mehrmals mit dem Präsidenten der Kultusgemeinde telefoniert. Ich erkenne heute den Gehalt meiner damaligen Aussagen und ich stehe nicht an, auch Entschuldigung zu sagen für das, was ich vor mehr als 13 Jahren gesagt habe.

Der Verfassungsschutz warnt vor ...

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