Innenpolitik

Iranische Moschee in Wien-Floridsdorf endgültig abgesagt

Die Betrieb einer schiitischen Moschee in einem Gewerbegebiet in Wien-Floridsdorf ist nun endgültig abgesagt. Wie die Tageszeitung "Österreich" und der ORF berichteten, hat ein abschlägiger Bescheid der Baupolizei Rechtskraft erhalten. Bei der Moschee handelt es sich um das Islamische Zentrum Imam Ali.

Der Betreiber der Moschee, der Iran, hatte gegen den Bescheid beim Wiener Verwaltungsgericht Berufung eingelegt, zog diese jedoch in der Zwischenzeit zurück. Die Baupolizei hatte im Frühjahr ein Verfahren eingeleitet. Bei einer Kontrolle hatte sich der Verdacht eines illegalen Moscheebetriebs offenbar erhärtet.

Im vergangenen Jahr hatte die iranische Botschaft das Grundstück samt Gebäude in der Richard-Neutra-Gasse gekauft. Bei der Baupolizei wurde angefragt, ob ein Moscheebetrieb möglich sei, was diese bereits im April 2018 verneinte.

Quelle: APA

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