Innenpolitik

Islamische Glaubensgemeinschaft wählt neuen Präsidenten

In der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) zeichnet sich eine überraschende Entwicklung ab. Der Schurarat hat am Samstagabend beschlossen, alle Führungspositionen neu zu wählen, auch die des Präsidenten. Der im Zuge der Moscheenschließungen intern unter Beschuss geratene Präsident Ibrahim Olgun hatte im Sommer Neuwahlen noch abwenden können. Jetzt werden die Karten doch neu gemischt.

Präsident Ibrahim Olgun war schon länger intern umstritten SN/APA/HANS PUNZ
Präsident Ibrahim Olgun war schon länger intern umstritten

Am 8. Dezember werden alle Funktionen neu gewählt. Und zwar der Schurarat, der Oberste Rat und der Präsident, berichtete der Schurarats-Vorsitzende Ümit Vural im "Ö1"-Radio am Sonntagmorgen.

Für den "angestrebten Reformprozess" brauche es einen "Neustart", so Vural. Der 31-jährige Olgun war intern umstritten. Kritiker werfen ihm vor, er habe die von der Regierung angeordneten Schließungen von Moscheen selbst initiiert.

Quelle: APA

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