Innenpolitik

Kärnten ist weder pleite noch insolvent noch "neger"

Über Geld spricht man nicht, Geld hat man. Dieser Spruch trifft auf Kärnten ganz sicher nicht zu. Das Land kämpft mit den Folgen der milliardenteuren Großmannssucht rund um die Skandalbank Hypo Alpe Adria. Und so muss sich Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren mit Insolvenzgefahr und Sparprogrammen herumschlagen. Finanznot macht bekanntlich erfinderisch, was sich jüngst in einem kreativen APA-Interview widerspiegelte: "Geld ist viel, aber darf nicht alles- und alleinbestimmendes Element sein." Im gleichen Atemzug kündigte Kaiser Kürzungen in allen Bereichen an - bei Empfängen, Inseraten, bei den Spitälern. Und in der Landesverwaltung. Weil die meisten Beamten knapp unter 50 Jahre alt und daher ein Kostentreiber sind, sollen sie durch jüngere Leute ersetzt werden. Wie? Frühpensionierungen?

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