Innenpolitik

Kardinal Christoph Schönborn gegen Polarisierung

Kardinal Christoph Schönborn wünscht sich für das neue Jahr, dass das "Virus der Polarisierung" eingedämmt werden kann und die Gesellschaft wieder zusammengeführt wird.

Schönborn sorgt sich um Österreich.  SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Schönborn sorgt sich um Österreich.

Als wichtige Baustellen in Österreich machte er im Interview mit "krone.tv" die Arbeitslosigkeit und die Sicherheitsfrage aus. Positiv wertete er im Jahresrückblick, dass "der längste Wahlkampf der Republik" zu Ende gegangen sei.

Der Bundespräsidentschaftswahlkampf sowie akute soziale Fragen und die Flüchtlingsthematik hätten die Gesellschaft gespalten. Sie soll 2017 wieder zusammengeführt werden, wünscht sich der Wiener Erzbischof. "Unser Land macht Sorgen", stellte Schönborn fest und geht davon aus, dass die kommenden Jahre schwieriger werden. Man dürfe nicht aus den Augen verlieren, dass in Österreich seit über siebzig Jahren Frieden herrsche. Die Sorgen junger Menschen seien jedoch ernst zu nehmen, denn sie hätten zunehmend Probleme, einen Job zu finden, von dem man leben und eine Familie ernähren kann.

Quelle: APA

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