Innenpolitik

Lupac-Demokratiepreis 2018 an drei Initiativen

Der diesjährige Demokratiepreis der Margaretha Lupac-Stiftung geht an drei zivilgesellschaftliche Initiativen. Ausgezeichnet werden das Projekt "100 Jahre Republik - 100 Jahre Leben" der pädagogischen Hochschule Burgenland, der Imigrantinnen-Verein "Peregrina" sowie die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks, so die Parlamentskorrespondenz am Freitag.

Mit dem Preis würden erneut sehr unterschiedliche Initiativen vor den Vorhang geholt, die ihr Bestreben für ein demokratisches, partizipatives und friedliches Miteinander der Geschlechter, der Generationen und der Regionen eint, hieß es. Er wird kommenden Montag (17. Dezember) im Rahmen eines Festakts im Parlament verliehen.

Die 1999 verstorbene Margaretha Lupac hat dem Parlament für eine gemeinnützige Stiftung insgesamt 1,5 Mio. Euro hinterlassen. Daraus werden seit 2004 alternierend ein Demokratie- und ein Wissenschaftspreis des Parlaments finanziert, der mit jeweils 15.000 Euro dotiert ist. Er kann auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die das Verständnis für die Grundlagen, die Funktionsweise und die Grundwerte der österreichischen Republik fördern und die dazu beitragen, die Bedeutung von Toleranz im Diskurs über Fragen der Politik, Kunst und gesellschaftlichen Entwicklungen zu vermitteln.

Quelle: APA

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