Innenpolitik

Matura, Leistungsstipendien - die letzten Verordnungen des Heinz Faßmann

Zum Abschluss seiner Amtszeit hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Montag noch die Termine für die Zentralmatura 2020 und 2021 festgelegt. Im kommenden Jahr startet die schriftliche Reifeprüfung demnach am 5. Mai mit den Mathematik-Klausuren. Es folgt am 6. Mai die schriftliche Deutsch-Reifeprüfung und am 7. Mai die Englisch-Klausuren.

Ex-Bildungsminister Faßmann tat ein letztes Werk SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Ex-Bildungsminister Faßmann tat ein letztes Werk

Am 8. Mai steht die Latein- bzw. Griechisch-Zentralmatura am Programm, am 11. Französisch, am 12. Mai Spanisch und die Minderheitensprachen Slowenisch/Ungarisch/Kroatisch und zum Abschluss am 13. Mai Italienisch. Etwaige negative Noten können am 26. und 27. Mai im Rahmen der Kompensationsprüfungen ausgebessert werden. 2021 ist der Zentralmatura-Auftakt am 3. Mai mit den schriftlichen Prüfungen in Latein bzw. Griechisch.

Ebenfalls von Faßmann noch verordnet wurde die Aufteilung der Budgetmittel für Leistungsstipendien auf die einzelnen Pädagogischen Hochschulen. In Begutachtung schickte er außerdem noch Deutschförderpläne für Deutschklassen an Polytechnischen Schulen und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie eine Änderung der Universitätsberechtigungsverordnung. Durch letztere sollen künftig Studenten der Recyclingtechnik, der Industrielogistik und der Industriellen Energietechnik an der Montanuni Leoben eine Zusatzprüfung in Biologie absolvieren müssen, wenn sie aus der Oberstufe nicht eine bestimmte Anzahl an Bio-Stunden nachweisen können. Umgekehrt entfällt dieses Erfordernis für jene zugangsbeschränkten Studien, in denen Biologie schon im Aufnahmeverfahren abgefragt wird.

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