Innenpolitik

Medizin-Unis: Die Fakten und die Quoten

Österreich bildet immer mehr deutsche Medizinstudenten aus. In Österreich bleibt kaum einer von ihnen. Sollte die Quotenregelung fallen, droht Ärztemangel. Die Regierung sucht dringend einen Plan B.

Medizin-Unis: Die Fakten und die Quoten SN/www.picturedesk.com
Die EU fühlt der österreichischen Medizinerausbildung auf den Zahn.

"Wir sind gekommen, um zu bleiben." - Kein Schlager für jene Tausendschaft deutscher Studenten, die vor dem Numerus clausus an die österreichischen Medizin-Unis geflohen ist. Von den 603 deutschen Medizinabsolventen der Jahrgänge 2008/2009 bis 2011/2012 sind 43 geblieben, um dem heimischen Gesundheitssystem zur Verfügung zu stehen. Das sind 7,5 Prozent. Ohne die 2006 eingeführte Medizinerquote, die 75 Prozent der Studienplätze österreichischen Maturanten zugesteht, wären seit dem Studienjahr 2011/2012 mehr als 700 Absolventen weniger in Österreich geblieben. Und während die Zahl der österreichischen Absolventen in Humanmedizin rückläufig ist (minus 38% seit 2009/10), steigt der Anteil der deutschen Absolventen (2009/10: 5%, 2014/15: 18,4%).

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