Innenpolitik

ÖGB und AK: Alles tun für Erhalt der Arbeitsplätze

Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer unterstützen die Maßnahmen der Regierung im Zuge der Corona-Krise. Auch würden die Sozialpartner gut eingebunden, sagten AK-Präsidentin Renate Anderl und ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann am Freitagnachmittag vor Journalisten. Wichtig sei es nun, die Arbeitsplätze zu erhalten.

AK-Präsidentin Anderl: Volle Unterstützung für Maßnahmen SN/APA/Archiv/GEORG HOCHMUTH
AK-Präsidentin Anderl: Volle Unterstützung für Maßnahmen

Arbeitsplätze erhalten sichere Existenzen und ermögliche den Menschen, ihre Miete weiter zu bezahlen, so Schumann. "Es geht darum, dass wir alle Arbeitsplätze halten können, egal wie wir es machen. Da sind wir dran" und dazu gebe es gute Gespräche, sagte Anderl. Zugleich stellte sie klar, dass alle Kompromisse nur jetzt für die Coronakrise gelten und nicht für die Zeit danach. "Dass uns jetzt die Regierung stark einbindet, das ist gut", so Anderl. Die Situation sei einzigartig, es sei wichtig, "dass viele Maßnahmen in den letzten Tagen auf den Weg geschickt worden sind". "Das wird den Staat natürlich viel Geld kosten ... aber es ist einfach nötig". Österreich brauche Maßnahmen, die sicherstellen, dass das Leben bald wieder den gewohnten Weg geht.

Im Gegensatz zur Arbeiterkammer Niederösterreich will sich Anderl auf keine Beträge festlegen, die gebraucht würden. Schließlich wisse niemand, wie lange die Krise dauern werde. Es gebe laufend sehr gute Gespräche der Sozialpartner, die auch gute Abschlüsse bringen würden, die dann der Regierung als Vorschläge unterbreitet werden sollen. "Und da merken wir, dass wir mitreden und auch aufgefordert worden sind, unsere Vorschläge einzubringen". Die Gespräche seien aber noch im Gange.

Homeoffice unterstütze man grundsätzlich, aber niemand könne erwarten, dass Eltern ihr fünfjähriges Kind daheim betreuen und nebenbei voll Homeoffice betreiben könne.

Grundsätzlich seien die Maßnahmen "ganz wichtig und richtig gesetzt", betonte Anderl. Man müsse sicherstellen, dass die Kapazitäten an Betten für Intensivpatienten nicht überfordert werden.

Quelle: APA

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