Innenpolitik

Österreich bei Sozialschutzausgaben an sechster Stelle in EU

Österreich hat im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung die sechsthöchsten Sozialschutzausgaben in der EU. Dies geht aus Daten des EU-Statistikamtes Eurostat vom Mittwoch hervor. Österreich rangierte 2014 mit 30 Prozent des BIP gleichauf mit Italien hinter Frankreich (34,3 Prozent), Dänemark (33,5 Prozent), Finnland (31,9 Prozent), den Niederlanden (30,9 Prozent) und Belgien (30,3 Prozent).

Schlusslicht in Europa ist Lettland mit Sozialschutzausgaben in Höhe von 14,5 Prozent des BIP. Diese Ausgaben stiegen in der EU von 28,3 Prozent des BIP im Jahr 2011 auf 28,7 Prozent im Jahr 2014. Alters- und Hinterbliebenenleistungen machten 2014 EU-weit mit 45,9 Prozent den Löwenanteil aus, gefolgt von Leistungen für Krankheit/Gesundheitsversorgung und Invalidität (36,5 Prozent), Familienbeihilfen (8,5 Prozent), Arbeitslosenleistungen (5,1 Prozent) und Sozialhilfen für Wohnen (4,0 Prozent).

In Österreich stiegen die Sozialschutzausgaben von 29,0 Prozent des BIP im Jahr 2011 auf 30,0 Prozent 2014. Alters- und Hinterbliebenenleistungen machten mit 50,7 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von Gesundheit (32,3 Prozent), Familie (9,5 Prozent), Arbeitslosigkeit (5,6 Prozent) und Wohnen (2,0 Prozent).

Quelle: APA

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