Innenpolitik

Österreich sieht sich für Corona-Virus gerüstet

Nach den Todesfällen in Italien und den drastischen Maßnahmen, die die Regierung dort setzt, nahm am späten Sonntagvormittag auch der österreichische Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) in einem Pressegespräch dazu Stellung.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).  SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).

"Es gibt keinen Grund zur Panik" und "Die Lage nehmen wir sehr ernst". Das sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einem Medientermin im Innenministerium zur aktuellen Lage. "Derzeit sind wir in der glücklichen Lage, dass es in Österreich noch keinen bestätigten Coronavirus-Fall gibt. Mit den italienischen Behörden sind wir in enger Abstimmung." Aber es gelte für das Innenministerium, Vorsorge zu treffen. "Ein Einsatzstab ist 24 Stunden präsent, wir sind gut gerüstet, ich habe vollstes Vertrauen in die Polizisten und Gesundheitsbehörden." Sorge machen Nehammer die Fallzahlen in Italien. Derzeit sind Grenzschließungen zu Italien noch kein Thema, aber Gesundheitskontrollen an der Grenze - nach dem Vorbild der Flughäfen - könnten es in den nächsten Tagen werden.

Der Einsatzstab des Innenministeriums wird am Montag erneut zusammenkommen. In Österreich gab es bisher 181 Verdachtsfälle, die sich alle nicht bestätigt haben.

Italien hat im Kampf gegen den schlimmsten Ausbruch des neuen Coronavirus in Europa drastische Maßnahmen gesetzt. Um eine weitere Ausbreitung im Norden des Landes zu unterbinden, wurden die am stärksten betroffenen Dörfer und Städe abgeriegelt, wie die italienische Regierung am Samstagabend mitteilte.

Quelle: SN

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