Innenpolitik

"Österreichs Gefängnisse sind am Limit"

Die finanziellen und personellen Mängel sind seit Jahren evident, der seinerzeitige Minister Jabloner sprach sogar davon, dass die Justiz einen "stillen Tod" sterbe. Am Freitag reihte sich auch der Rechnungshof in die Reihe der Kritiker ein.

„Österreichs Gefängnisse sind am Limit“, sagt der Rechnungshof (Symbolbild). SN/APA/HANS KLAUS TECHT
„Österreichs Gefängnisse sind am Limit“, sagt der Rechnungshof (Symbolbild).

Übervolle Gefängnisse, Mangel an medizinischen und psychiatrischen Fachkräften, Nachwuchsprobleme beim Wachpersonal: Der Rechnungshof zeichnet ein kritisches Bild des heimischen Strafvollzugs.

Schlaglichter aus der Justiz:

  • Ab einer Belegung mit Häftlingen von 90 bis 95 Prozent gilt ein Gefängnis als "voll ausgelastet". Auf internationaler Ebene spricht man sogar bereits bei einer Belagsdichte von 80 Prozent von "Vollauslastung". Die Justizanstalt Wien-Josefstadt hingegen wies 2018 eine Auslastungsquote von 117 Prozent auf. Die Zellen waren also krass überbelegt.

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Aufgerufen am 24.01.2021 um 08:13 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/oesterreichs-gefaengnisse-sind-am-limit-83780263