Innenpolitik

ÖVP - Haubner sieht Mitterlehner "unumstritten"

Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner ist der Ansicht, dass Bundesparteiobmann Reinhold Mitterlehner in seiner Funktion "unumstritten" ist. Dass der Wirtschaftsbündler Peter McDonald durch den neuen Generalsekretär Werner Amon aus dem ÖAAB ersetzt wurde, sieht Haubner nicht tragisch: "Wir arbeiten alle am gleichen Ziel, dass es der ÖVP gut geht."

ÖVP - Haubner sieht Mitterlehner "unumstritten" SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Mitterlehner leitet die ÖVP in einer schwierigen Phase.

Wer die Funktion des Generalsekretärs ausübt, dies sei Entscheidung des Parteiobmanns. Dass es sich nun nicht mehr um einen Vertreter des Wirtschaftsbundes handelt, sei "kein Problem": "Ganz im Gegenteil, Amon ist ein absoluter Vollprofi." Für alle Parteien würden schwierige Zeiten herrschen, insofern sei es "gut, wenn ein Vollprofi vorne steht, das sehe ich nicht sehr stark bündisch", meinte Haubner im Gespräch mit der APA.

Der WB-Generalsekretär geht weiters davon aus, dass die Zusammenarbeit zwischen Amon, Mitterlehner und Klubchef Reinhold Lopatka "perfekt funktionieren wird". Darauf angesprochen, dass Amon und Lopatka nicht das beste Verhältnis haben dürften, meinte Haubner: Professionelle Zusammenarbeit sei "nicht unbedingt von Freundschaft abhängig".

Auch eine Obmanndebatte über Mitterlehner sei "mehr in den Medien, als in der Partei selbst geführt worden", findet der Generalsekretär. Im Vorstand und der Parteileitung habe er jedenfalls "nichts gemerkt, dass jemand einen anderen Obmann will". Mitterlehner sei "unumstritten".

Haubner rechnet damit, dass die Koalition bis 2018 halten wird. Das "Sommergeplänkel" sei vorbei, im Herbst müssten nun die Punkte umgesetzt werden. Erfreut zeigte er sich, dass die Asyl-Notverordnung in Begutachtung geschickt werden konnte - ein "wichtiges Signal" - und auch bei der Mindestsicherung geht Haubner von einem gemeinsamen Ergebnis aus.

Quelle: APA

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