Innenpolitik

Präsidiale bei Sitzplan im Nationalrat einig

Die Präsidiale hat sich am Mittwoch auf den Sitzplan im künftigen Nationalrat verständigt. Demnach werden alle Fraktionen einen Platz in der ersten Reihe haben. Dem Plenum vorsitzen dürfte weiter Präsident Wolfgang Sobotka (ÖVP). VP-Klubchef August Wöginger geht davon aus, dass das Klubpräsidium der ÖVP den Amtsinhaber wieder für die Funktion vorschlagen wird.

Sobotka dürfte seinen Posten behalten SN/APA/HANS PUNZ
Sobotka dürfte seinen Posten behalten

Was die Verteilung der Plätze im Sitzungssaal angeht, wird die ÖVP den meisten Raum in Reihe eins erhalten, nämlich sechs oder sieben Plätze. Das hängt davon ab, ob Philippa Strache ihr Mandat annimmt. Ist das der Fall, wird sie unabhängige Abgeordnete und der Volkspartei stehen sieben Plätze zu. Verzichtet Strache und kommt so ein Freiheitlicher zum Zug, erhält die FPÖ einen dritten Platz in Reihe eins und die ÖVP muss sich mit sechs begnügen.

Ebenfalls drei Plätze ganz vorne stehen der SPÖ zu, den Grünen zwei und den NEOS einer. Die NEOS sind künftig nicht mehr die direkten Nachbarn der SPÖ sondern werden zwischen Grünen und FPÖ in der Mitte des Raums angesiedelt. Ganz rechts (neben den Freiheitlichen) sitzen die türkisen Abgeordneten, ganz links (neben den Grünen) die Sozialdemokraten.

Noch keine endgültige Aufteilung gibt es bezüglich der künftigen Räumlichkeiten der Klubs. An diversen Orten laufende Renovierungsarbeiten machen hier eine Lösung komplex. Fürs erste werden aber die Grünen in der Löwelstraße einziehen, wo sie schon früher ansässig waren und zuletzt der aus dem Parlament geflogene JETZT-Klub residierte. Teilen werden sich die Grünen das Gebäude, zumindest bis eine dauerhafte Lösung gefunden wird, mit den NEOS, die ebenfalls bisher schon in dem Haus untergebracht waren.

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