Innenpolitik

Probeverträge für Lehrer: Oberster Gewerkschafter droht mit Klage

In der Debatte um dreimonatige Probeverträge für Junglehrer und -lehrerinnen legte der oberste Lehrergewerkschafter Paul Kimberger am Donnerstag noch ein Schäuferl nach. Von ihm kommt ein "kategorisches Nein" zu den Plänen des Wiener Bildungsdirektors Heinrich Himmer. "Das ist für uns unnotwendig und inakzeptabel und sicher kein gangbarer Weg."

Lehrergewerkschafter Paul Kimberger. SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Lehrergewerkschafter Paul Kimberger.

Sollte Himmer in Wien einen Alleingang wagen und eine solche Klausel in die Verträge hineinschreiben, werde die Gewerkschaft dagegen klagen, kündigte Kimberger an. Er ist der Bundesvorsitzende der Pflichtschullehrergewerkschaft in Österreich und Vorsitzender der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD).

Der Wiener Bildungsdirektor hatte die Probeverträge als Konsequenz auf den handgreiflichen Schulkonflikt in der HTL-Ottakring ins Spiel gebracht. Seine Begründung: So könnten "Kinder" besser vor ungeeigneten Lehrern und Lehrerinnen "geschützt" werden. Das sei rein rechtlich auch ...

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