Innenpolitik

"Schredder-Gate": Reisswolf-Chef spricht von einem einmaligen Vorgang

ÖVP-Mitarbeiter zerstörte mehr Festplatten als bisher bekannt. Die Bundeskanzlerin prüft nach dem Aufkochen der Ibiza-Affäre, ob die Vernichtung von Druckerdaten durch einen ÖVP-Mitarbeiter korrekt war. Prinzipiell müssen nicht alle Aufzeichnungen der Ministerien aufgehoben werden.

Die Firma Reisswolf rückt regelmäßig zur Aktenvernichtung in Ministerien aus.  SN/apa
Die Firma Reisswolf rückt regelmäßig zur Aktenvernichtung in Ministerien aus.

Fünf Festplatten aus dem Bundeskanzleramt wurden dreimal geschreddert. Das ganze wurde mitgefilmt von einer Überwachungskamera - das Video wurde am Dienstag vom "Falter" veröffentlicht. Die skurrile Causa "Schreddergate" ist damit um ein Kapitel reicher. In dem Fall geht es um einen Ex-Mitarbeiter von Sebastian Kurz (ÖVP), der nach dem Ende der ÖVP-FPÖ-Regierung Daten aus dem Bundeskanzleramt unter falschem Namen vernichten ließ. Kurz selbst verteidigte die Löschung von Daten nach einem Regierungswechsel als normalen Vorgang.

Tatsächlich müssen persönliche Aufzeichnungen ...

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Aufgerufen am 05.12.2020 um 12:57 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/schredder-gate-reisswolf-chef-spricht-von-einem-einmaligen-vorgang-73772482