Innenpolitik

Schuldsprüche bei Grazer Prozess um Moschee-Anschlag

Im Prozess um einen Anschlag auf eine Grazer Moschee im Mai 2016 sind am Freitag alle vier Angeklagten geständig gewesen. Drei Männer wurden für schuldig befunden, eine Frau kam mit einer diversionellen Einigung davon. Ihnen wurde vorgeworfen, das Gebäude mit Schweineköpfen und -blut verunstaltet zu haben. Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Anschlag auf Moschee im Jahr 2016 vor Gericht SN/APA/KARIN ZEHETLEITNER
Anschlag auf Moschee im Jahr 2016 vor Gericht

Von den vier Beschuldigten einigte man sich bei der einzigen Frau auf eine diversionelle Erledigung. Sie muss 450 Euro zahlen, dann ist der Fall für sie erledigt. Zwei Männer bekamen keine Strafen, da sie bereits wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz zu 24 bzw. 20 Monaten verurteilt wurden. Der dritte wurde zu einer unbedingten Geldstraße von 2.400 Euro verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Quelle: APA

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