Innenpolitik

SJ-Chefin Herr profitiert von schlechtem Wiener Ergebnis

Das Hin und Her um ein Mandat für die Chefin der Sozialistischen Jugend ist zu Ende und es hat ein glückliches Ende für Julia Herr gefunden. Nachdem durch die am Donnerstag ausgezählten Wahlkarten-Stimmen im letzten Moment noch ein Mandat der SPÖ in Wien verloren ging, der SPÖ aber insgesamt blieb, kommt Herr über die Bundesliste zum Zug.

Julia Herr zieht in den Nationalrat ein SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Julia Herr zieht in den Nationalrat ein

Damit verpasst die Vorsitzende der größten Einzelgewerkschaft GPA, Barbara Teiber, den Wechsel vom Wiener Gemeinde- in den Nationalrat. Auch Angela Lueger, bisher Sicherheitssprecherin der SPÖ, war recht knapp in ihrem Wahlkreis gescheitert. Ebenso aus der Wiener Riege Abschied vom Hohen Haus nehmen muss die frühere Staatssekretärin Muna Duzdar.

Endgültig fix ist mittlerweile auch, dass Bau/Holz-Gewerkschafter Josef Muchitsch in der Steiermark durch ist. Dafür verpasst durch die Wahlkarten-Stimmen Birgit Sandler ihr Wahlkreis-Mandat in der Obersteiermark - das an die Landesliste geht und wohl Karin Greiner einen Verbleib im Nationalrat ermöglicht.

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