Innenpolitik

Standortfrage im Zuge des Reformprozesses des BVT

Im Zuge der Reform des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) wird es auch um die Frage des Standortes gehen. Eine bauliche Neuaufstellung ist Teil des Projektauftrags, wie es seitens des Innenministeriums heißt. Spekulationen darüber, dass die Meidlinger Kaserne die neue Heimat des BVT werden soll, wollte man auf APA-Anfrage im Innenministerium nicht kommentieren.

Amtssitz am Rennweg dürfte nicht erste Wahl bleiben SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Amtssitz am Rennweg dürfte nicht erste Wahl bleiben

Die bauliche Neuaufstellung sei Teil des Projektauftrages und werde im Rahmen der Reform Teil der Überlegungen sein, hieß es. Die Tageszeitungen "Standard" und "Kurier" hatten berichtet, dass die Meidlinger Kaserne nach dem Freiwerden durch den Umzug der Flugpolizei nach Wiener Neustadt in Betracht kommen soll. Die Verlegung der Flugeinsatzstelle auf das Gelände des Einsatzkommandos Cobra im Süden Wiens findet sich ja bereits im türkis-grünen Regierungsprogramm.

Laut "Standard" soll das BVT dann den frei gewordenen Platz belegen. Dort befindet sich bereits das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK), zudem hat das Bundesheer sein Kommando Führungsunterstützung und Cyber Defence dort untergebracht. Der Amtssitz am Rennweg dürfte jedenfalls nicht erste Wahl bleiben, hatte doch ein Bericht befreundeter Dienste dem Standort erhebliche Sicherheitsmängel bescheinigt.

Quelle: APA

Aufgerufen am 25.09.2020 um 01:10 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/standortfrage-im-zuge-des-reformprozesses-des-bvt-83403283

Schlagzeilen