Standpunkt: Ein Justizskandal im Schatten des Krieges und der Pandemie

Der U-Ausschuss fördert besorgniserregende Vorgänge in der Justiz zutage. Auch wenn aufgrund der Weltkrisen der öffentliche Fokus woanders liegt, muss die Justizministerin handeln.

Autorenbild
Ex-Sektionschef Christian Pilnacek. SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Ex-Sektionschef Christian Pilnacek.

Die Zuhörerbänke im Untersuchungsausschuss waren am Mittwoch nur spärlich besetzt. Viele Medienvertreter durchleuchten derzeit die Vorgänge rund um den Ukraine-Konflikt oder um die Impfpflicht. Dabei hatte es die Befragung eines Gruppenleiters der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), der in allerlei Causae nach Aufkommen der Ibiza-Affäre ermittelt, in sich. Die Neos-Abgeordnete Stephanie Krisper legte unter anderem Chatnachrichten aus dem U-Ausschuss-Akt vor, in denen sich der ehemalige Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek und der Chef der Oberstaatsanwaltschaft Johann Fuchs, die die Fachaufsicht über die WKStA ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 22.05.2022 um 04:35 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/standpunkt-ein-justizskandal-im-schatten-des-krieges-und-der-pandemie-118184485