Österreich wird orange - aber nicht richtig

Die Corona-Ampel kann nicht funktionieren, wenn jedermann die Signalfarben interpretiert, wie es ihm gefällt. Und wenn ihr Geflacker an den Schulen zu chaotischen Szenen führt.

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Die Corona-Ampel sorgt für Verwirrung und erregt die Gemüter. SN/APA/ROLAND SCHLAGER
Die Corona-Ampel sorgt für Verwirrung und erregt die Gemüter.

Es soll Autofahrer geben, die die Lichtsignale der Verkehrsampeln für unverbindliche Empfehlungen halten. Bei Grünblinken aufs Gas statt auf die Bremse, bei Gelb noch rasch in die Kreuzung einfahren. Und Rot heißt keineswegs "stopp", sondern ist eine gezielte Perfidie der Verkehrsleitzentrale und daher tunlichst zu ignorieren.

Österreichs Coronapolitiker haben sich, was den Umgang mit der Corona-Ampel betrifft, dieses Regelverständnis zum Vorbild genommen. Die Ampel ändert unverdrossen ihre Farben, doch das interessiert niemanden wirklich. Am Sonntag gab es keinerlei ...

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Aufgerufen am 24.11.2020 um 02:39 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/standpunkt-oesterreich-wird-orange-aber-nicht-richtig-92857528