ÖVP will getrennt marschieren und vereint schlagen

Warum die politische Strategie, jeder und jedem von allem etwas bieten zu wollen, auch ihre Tücken haben kann.

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Die Strategie der ÖVP erinnert ein wenig an die
EU-Wahl 2009. Parteiobmann Sepp Pröll hatte wenig Vertrauen in die Zugkraft von Othmar Karas als Spitzenkandidat. Er setzte ihm den früheren Innenminister Ernst Strasser vor die Nase. Das Ergebnis: Karas holte die Stimmen der glühenden Europäer unter den ÖVP-Sympathisanten, der Law-and-Order-Mann Strasser diejenigen der Brüssel-Kritiker. Am Ende holten die Schwarzen Platz Nummer eins.

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