Innenpolitik

Strafrechtsexperte zu Grasser-Prozess: "Lange Verfahrensdauer ist Milderungsgrund"

Zwei Jahre Gerichtsverfahren, zehn Jahre Ermittlungsverfahren. Der Buwog-Prozess, der unter anderem gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser geführt wird, ist eine Mammutaufgabe für die Justiz.

Seit zwei Jahren läuft der Buwog-Prozess, vor zehn Jahren gab es die erste Anzeige in der Causa. Sind so lange Verfahren zumutbar? Der Strafrechtler Hubert Hinterhofer von der Uni Salzburg erklärt, warum es deshalb seit 2015 eine "Lex Grasser" im Strafrecht gibt.

Wieso dauern manche Ermittlungsverfahren und Gerichtsverfahren so lange? Hubert Hinterhofer: In den meisten Fällen dauern die Gerichtsverfahren nicht sehr lange, auch wenn der Buwog-Prozess heraussticht. Das Problem sind die Ermittlungsverfahren. Hier gibt es zwei Herausforderungen. Manche ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 20.01.2021 um 12:31 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/strafrechtsexperte-zu-grasser-prozess-lange-verfahrensdauer-ist-milderungsgrund-80193925