Innenpolitik

Thomas Stelzer: "Müssen uns auf die Beine stellen"

Oberösterreichs designierter Landeshauptmann Thomas Stelzer betont: "Wir müssen uns bei der Bundesregierung auf die Beine stellen."

Thomas Stelzer, 50, wird am 6. April Josef Pühringer als oberösterreichischer Landeshauptmann nachfolgen. SN/www.picturedesk.com
Thomas Stelzer, 50, wird am 6. April Josef Pühringer als oberösterreichischer Landeshauptmann nachfolgen.


Was fällt Ihnen ein, wenn Sie das Wort "Landesfürst" hören?
Thomas Stelzer: Dazu fällt mir ein, dass ein Politiker in der Bevölkerung verankert sein muss. So modern können die Zeiten gar nicht sein, dass man nicht geerdet sein muss. Und ein Gespür dafür haben muss, was die Leute wirklich bewegt. Wenn mit der Bezeichnung eine abgehobene Funktion gemeint ist, dann entspricht das nicht meinem Amtsverständnis.
Die Bundesregierung hat wieder einmal eine Staats- und Verwaltungsreform angekündigt. Hätten Sie Ideen für eine solche?
Erstens gebe ich Ihnen recht, wenn Sie "wieder einmal" sagen. Viele Menschen können den Ausdruck "Verwaltungsreform" nicht mehr hören, weil diese oftmals angekündigt, aber nie zustande gebracht wurde. Zweitens: Wir im Land, besonders in der Kommunalverwaltung, sind unmittelbar am Drücker und können vieles mit Hausverstand pragmatisch und schnell lösen. Daher müssen wir bei diesem Thema mitreden können. Und drittens muss man viel klarer die Kompetenzen verteilen. Zurzeit gibt es unglaubliche Verflechtungen und Verwobenheiten. Vorschläge gibt es sonder Zahl, ich bin sehr dafür, mehr Klarheit einziehen zu lassen.

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