Innenpolitik

Thron ist für ihn kein Thema

Was ein Habsburger über das Jahr 1918, die Monarchie, blaue Ordensritter und Autorennen denkt.

Karl Habsburg ist Medienunternehmer und arbeitet für die Paneuropabewegung und für „Blue Shields“. SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Karl Habsburg ist Medienunternehmer und arbeitet für die Paneuropabewegung und für „Blue Shields“.

Karl Habsburg (57) ist der Enkel des letzten österreichischen Kaisers. Was sagt er zum 100. Geburtstag der Republik? Die SN trafen ihn in seinem Büro in Wien.

Die Republik Österreich gedenkt heuer ihrer Ausrufung vor 100 Jahren. Woran denken Sie, wenn Sie 1918 hören? Karl Habsburg: Ich denke an die Auswirkungen, die 1918 auf die weltpolitische und europäische Entwicklung hatte. Diese Folgen waren unglaublich gravierend, und zwar bis heute. Die katastrophale Situation im Nahen Osten ist ganz wesentlich auf den Vertrag von Sèvres (den nach 1918 geschlossenen Friedensvertrag zwischen den Siegermächten des Ersten Weltkriegs und dem Osmanischen Reich, Anm.) zurückzuführen.

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