"Türkis-blau ist die Haselnuss" & andere Hits von Udo und Heino

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Standpunkt Helmut Schliesselberger

Dass die rechtsrechte Liedgutvergangenheit des nö. FPÖ-Spitzenkandidaten Udo Landbauer acht Tage vor der Wahl ans Licht kommt, überrascht niemanden. Dass Udo Landbauer nichts daran findet, vor acht Jahren als "junger Patriot" ein Büchlein mit einschlägigem, bedenklichen und teilweise der NS-Zeit zuzuordnenden Liedgut offensiv vertrieben zu haben, auch nicht. Das kleine Buch hatte schließlich die Aufgabe, "im Dienste unseres Volkstums und in Treue zu unserem Vaterland Kräfte der Seele zu wecken".

Das sagte nicht Udo Landbauer, als er in der Debatte der nö. Spitzenkandidaten darauf angesprochen wurde. Das stand im Vorwort des strammen Liederbuchs. Landbauer sagte vielmehr: Ja, er stehe zu den kritisierten Liedern, diese seien schließlich unter anderem von Heino interpretiert worden.

Dieser sollte schön langsam überhaupt seine missverständlichsten Gassenhauer wie "Schwarz-braun ist die Haselnuss" umschreiben. Eigentlich wartet längst alles auf die geläuterte Rap-Version "Türkis-blau ist die Haselnuss". Die könnte Landbauer dann auch gemeinsam mit seinem sangesfreudigen Parteichef vortragen.

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