Innenpolitik

Und immer wieder grüßt der Nazi

Anspielungen auf Adolf Hitler prägen den Präsidentschaftswahlkampf. Es handelt sich hiebei nicht um Ausrutscher, sondern um Kalkül.

Und immer wieder grüßt der Nazi SN/sn
Ein (braun) beschmiertes Hofer-Plakat – und eine Facebook-Collage aus einem Van-der-Bellen-Sujet und alten Hitler-Bildern.

Der Präsidentschaftswahlkampf ist auf Adolf Hitler gekommen. Dies, obwohl der National sozialismus bereits vor 71 Jahren besiegt worden ist und der "Führer" in seinem Bunker in Berlin Selbstmord begangen hatte, nachdem er und seine Helfer Europa verwüstet und Millionen von Menschen in Konzentrationslagern umgebracht worden waren. Quer durch Österreich wird Norbert Hofer auf seinen Plakaten ein Hitler-Bärtchen und eine entsprechende Frisur verpasst. Am Wochenende tauchte ein Facebook-Eintrag auf, der Alexander Van der Bellens Hund- und Heimatplakate in Verbindung zu entsprechenden Fotos Adolf Hitlers bringt. Gepostet von der FPÖ Kapfenberg. Die blaue Wiener Stadträtin Ursula Stenzel wiederum deutete ohne die Spur eines Beweises an, dass Van der Bellens längst verstorbener Vater Nazi gewesen sein könnte.

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