Innenpolitik

Verteidigungsminister Doskozil: "Wir schielen auf die Flugrettung"

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil erläutert im SN-Interview, wie sich das Bundesheer in Zukunft positionieren möchte.

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil erläutert im SN-Interview, wie sich das Bundesheer in Zukunft positionieren möchte.

Vor zwei Jahren war das Bundesheer in einem schrecklichen Zustand: ausgehungert, kein Sprit, keine Leute, kein Material. Jetzt ist alles anders. Wie erklären Sie das?
Hans Peter Doskozil: Wenn man zurückblickt, hat man die Bedeutung des Heeres falsch eingeschätzt. Das hat mit dem Ende des Kalten Krieges, der Schengen-Erweiterung, der EU-Erweiterung und der europapolitischen Entwicklung insgesamt zu tun. All diese Facetten haben dazu beigetragen, dass das Bundesheer als weniger sinnvoll wahrgenommen wurde. Die Politik hat - ohne jemandem die Schuld zu geben - darauf verzichtet, den Mehrwert des Bundesheeres in dem einen oder anderen Bereich in der Öffentlichkeit darzustellen. Und es gab natürlich Sparzwänge wegen der Finanzkrise 2008.

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