Innenpolitik

VfGH-Präsident Grabenwarter: "Aggressive Auseinandersetzung kann die Justiz massiv beschädigen"

Christoph Grabenwarter ist seit Mittwoch Präsident des Verfassungsgerichtshofs. Im Interview spricht er über das Ansehen der Justiz, die Personalprobleme seines Gerichtshofs und über die Gratwanderung zwischen Freiheit und Sicherheit.

„Freiheitsentziehung darf nie Selbstzweck sein“: Christoph Grabenwarter zur Sicherungshaft. SN/philipp hutter
„Freiheitsentziehung darf nie Selbstzweck sein“: Christoph Grabenwarter zur Sicherungshaft.

1966 in Bruck an der Mur geboren, Doktorat in Jus und Handelswissenschaft, mit 33 Jahren habilitiert, mit 39 Jahren an den Verfassungsgerichtshof berufen, mit 53 Jahren dessen Präsident: Christoph Grabenwarter hat eine juristische Bilderbuchkarriere absolviert.

Die Justiz ist zuletzt politisch ins Gerede gekommen. Halten Sie das für bedenklich? Christoph Grabenwarter: Die Unabhängigkeit der Justiz steht in unserer Verfassungsordnung ganz oben. Dass über sie aktuell diskutiert wird, ist für sich genommen nichts Schlimmes. Die Frage ist stets: Handelt es ...

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