Innenpolitik

Andreas Schieder: "Europa ist manchmal ein Störenfried"

Woran Europa krankt. Was die Sozialdemokraten besser machen würden. Und warum die ÖVP eine Staatsanwältin auf ihrer Liste braucht: Andreas Schieder im Gespräch.

Andreas Schieder, demnächst 50, bis vor kurzem SPÖ-Klubchef, geht als Spitzenkandidat der SPÖ in den EU-Wahlkampf.

Herr Schieder, was ist Ihre Vision von Europa? Andreas Schieder: Mir geht es um die Vervollständigung der Gründungsidee. Diese Idee heißt: Mehr Zusammenarbeit in Europa. Da fehlt ein ganz wichtiger Punkt, und zwar die soziale Gerechtigkeit. Hier muss Europa wesentliche Schritte vorangehen. Es geht darum, eine faire Konzernbesteuerung einzuführen, mehr sozialen Zusammenhalt zu schaffen, eine sozial verträgliche Antwort auf den Klimawandel zu finden und außenpolitisch so aktiv zu sein, dass wir globale Krisen entschärfen können.

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