Innenpolitik

Neos-Spitzenkandidatin Gamon: "Können mit heiligen Kühen wenig anfangen"

Vereinigte Staaten von Europa? Eine EU, die Steuern einhebt? Eine eigene EU-Armee? Neos-Spitzenkandidatin Claudia Gamon im Gespräch über unpopuläre Forderungen, ihre Visionen und den Stempel "jung & weiblich".

In EU-Wahlkampfzeiten werden alle Spitzenkandidaten zu glühenden Europäern. Neos-Gründer Matthias Strolz meinte sogar einmal, er sei verliebt in Europa. Sie auch? Claudia Gamon: Viel wichtiger als das, was jemand sagt, ist, was die Parteien wollen. Da gehen die Wege sehr auseinander. Die FPÖ will Europa zurückbauen, für die ÖVP ist die EU ein "Wünsch Dir was" - bei der Indexierung der Familienbeihilfe ist man etwa nicht mehr proeuropäisch. Und Grüne und SPÖ fahren einen protektionistischen Kurs. Wir hingegen haben ein klares Bekenntnis zu einer EU, die in der Welt besteht, die souverän ist und sich weiterentwickeln möchte.

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