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Staatssekretärin Plakolm: "Man darf den Jungen etwas zutrauen"

Chefredakteur Manfred Perterer diskutiert mit der für Jugend zuständigen Staatssekretärin Claudia Plakolm über die Themen, die junge Menschen in Österreich bewegen: Matura, Impfpflicht, Ausbildung, Klimaschutz, Schuldenpolitik, Zukunft.

Im SN-Format "Live und Direkt" spricht sich Jugend-Staatssekretärin Claudia Plakolm für die verpflichtende Abhaltung der mündlichen Matura aus. "Die jungen Menschen können bei der Gelegenheit zeigen, was sie draufhaben. Wir dürfen ihnen ruhig etwas zutrauen." Plakolm verteidigt die Absicht des Bildungsministers Polaschek, die mündliche Reifeprüfung heuer nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend durchzuführen. Schülervertreterinnen haben gegen den Plan protestiert. Wegen Covid sei eine gute Vorbereitung nicht möglich. Plakolm meint hingegen, das Maturazeugnis gewinne durch die mündliche Prüfung wieder an Vergleichbarkeit mit anderen Jahrgängen. Plakolm verweist auf zahlreiche Maßnahmen wie zusätzliche Förder- und Vorbereitungskurse sowie eine genaue Aufgabenbeschreibung durch die Lehrer. Die Schulen sollen trotz Omikron auf jeden Fall so lange offen bleiben wie möglich. Das permanente Testen habe bisher viel geholfen. Probleme, die bei der Auswertung aufgetaucht seien, müsse man sich anschauen. Wichtig sei, dass Schulen ein sicherer Ort seien. Offene Schulen seien auch für die mentale Gesundheit der jungen Menschen wichtig.

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